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Dénesh Ghyczy hat in seinen Arbeiten der vergangenen beiden Jahrzehnte immer wieder die Zusammenhänge des Sichtbaren malerisch neu erkundet, indem er das Gesehene als Produkt der Augen und die Malerei als bildliches Erzeugnis hinterfragt. Besonders seine jüngeren Bilder leben vom vitalen Kontrast figürlicher Elemente mit abstrakten Kräften.
Oft scheint dabei das Sichtbare Ausgangspunkt einer Reise in das Innere der Seele. Auf vielen seiner Bilder haben die Porträtierten ihre Augen geschlossen. Sie hören nach innen. Sie suchen Kontakt zu etwas, das im Bild selbst nicht sichtbar werden kann. Doch seinen Bildern gelingt es, uns eine Ahnung von diesen vibrierenden Erfahrungsräumen zu geben. Sie erzählen vom Tasten, Suchen und Fallen, von intimen Momenten der Selbstbegegnung und von Augenblicken selbstvergessenen Seins.

Berlin, September 2016